DIE TIBETISCHE SPRACHE MUSS GESCHÜTZT WERDEN

China versucht mit aller Macht, die tibetische Sprache abzuschaffen: In Schulen kommt Tibetisch nur noch am Rande vor, der Unterricht findet nahezu vollständig auf Chinesisch statt. Eltern werden gezwungen, ihre Kinder in weit entfernte Internatsschulen zu schicken. Dieser Plan zielt darauf ab, die tibetische Identität auszulöschen und die nächste Generation Tibets nach Pekings Geheiß zu indoktrinieren.

Die chinesische Staatspropaganda spricht von „bilingualer Erziehung“. Tatsache ist: Tibetischsprachige Schulen werden zur Schließung gezwungen, sodass tibetische Kinder schon im Kindergartenalter nur noch auf Chinesisch unterrichtet werden. Mit dieser Strategie verfolgt die chinesische Regierung das Ziel, den Tibeter*innen ihre Sprache und Kultur zu rauben.

Immer wieder bringen Tibeter*innen in Tibet ihre Sorge über das extreme Vorgehen gegen die tibetische Sprache und den daraus resultierenden Verlust der Sprachkenntnisse zum Ausdruck. Vor einem Jahrzehnt kam es zu einer Welle massiver Proteste, damals begann die chinesische Regierung den tibetischsprachigen Schulunterricht auszulöschen. Tausende Studierende und Lehrkräfte marschierten durch die Straßen und riefen: „Wir fordern Freiheit für die tibetische Sprache!“ Diese tapferen Student*innen stellten sich bewaffneten Sicherheitskräften entgegen, während ihre Unterstützer*innen Briefe und Petitionen an die chinesischen Behörden schickten. 

Sie einte das gleiche Ziel: Der Schutz der tibetischen Kultur und Identität.
Sie hatten Erfolg – aber nur vorübergehend. Heute werden ihre Schulen wieder angegriffen.

Die Tibeter*innen brauchen unsere Hilfe, um sich gegen die rassistische Politik der chinesischen Regierung zu wehren und die tibetische Sprache und Kultur zu bewahren.

WERDE JETZT AKTIV: Sende eine Nachricht an die chinesische Führung, an Vizepremierministerin Sun Chunlan 孙春兰 und Bildungsminister Chen Baosheng 陈宝生.