CANCEL CHINA PROPAGANDA

Die chinesische Regierung hat jahrzehntelang die Freiheit der Medien erstickt. Sie hat mehr Journalisten inhaftiert als irgendwo sonst auf der Welt, sie hat soziale Medien und nicht konforme ausländische Websites verboten und zu extremen Maßnahmen gegriffen, um zu verhindern, dass alle Informationen über ihre Menschenrechtsverletzungen und Unruhen nach außen dringen, unter anderem indem sie routinemäßig jeden einsperrt haben, der sich kritisch äußert.

Um die Kontrolle und Zensur der staatlichen Medien der Kommunistischen Partei Chinas weiter voranzutreiben, haben die staatlichen Medien äußerst lukrative Geschäfte mit zahlreichen hoch angesehene Zeitungen und Nachrichtenagenturen im Ausland abgeschlossen und ihnen große Geldsummen für Zeitungsbeilagen oder "Werbeanzeigen" angeboten. Zu diesen Zeitungen gehören auch das Handelsblatt, der Economist, das Wall Street Journal und der Sydney Morning Herald.

Die Zeitungsbeilagen oder "Werbeanzeigen" ermöglichen es, die Propaganda der chinesischen Regierung in anderen Ländern zu vermitteln. Es handelt sich dabei weitestgehend um angebliche Sachberichte, darunter Artikel, in denen die Feierlichkeiten der Tibeter *innen zu den "demokratischen Reformen" im besetzten Tibet als positive Ereignisse beschrieben werden; Berichte, in denen die willkürliche Inhaftierung von mindestens 2 Millionen Uigur*innen und anderen Muslim*innen in "Umerziehungslagern" beschönigt werden und Geschichten, in denen behauptet wird, dass das repressive und international verurteilte Nationale Sicherheitsgesetz in Hongkong die Freiheiten auf der Insel nur "besser schützen" würde.

Indem sie Geld von der chinesischen Regierung für diese Propaganda annehmen, treten diese Medien als Sprachrohr Pekings auf und machen sich mitschuldig an der Niederwerfung der Freiheit von Tibeter*innen, Uigur*innen, Chines*innen und allen Menschenrechtsverteidiger*innen, die ihr Leben riskieren, um die Realität ihres Alltags unter chinesischer Herrschaft zu enthüllen.

Mehrere Zeitungen haben in den letzten Monaten bereits Maßnahmen ergriffen - der Daily Telegraph, die New York Times und die Washington Post haben China Watch aus der Print- und Online-Ausgabe gestrichen, nachdem sie in der Vergangenheit solche Artikel veröffentlicht hatten.

Wir drängen jetzt das Handelsblatt, The Economist, The Wall Street Journal und den Sydney Morning Herald, #CancelChinaPropaganda – Machen Sie mit!